Michelin-Sterne über Zürich 2017

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Michelin-Sterne über Zürich 2017

Von 13. bis 17. September 2017 lädt Michelin-Sterne Koch Heiko Nieder, Chef Fine Dining im The Restaurant im Dolder Grand in Zürich, zum Gourmetfestival „THE EPICURE – Days of Culinary Masterpieces at the Dolder Grand“.

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Das fünftägige Gourmetfestival am Zürichsee wird auch heuer ein Stelldichein internationaler, hoch dekorierter Spitzenköche. Krönender Abschluss des Gourmetfestivals ist am Sonntag „THE EPICURE FINAL“ mit den Gastköchen Fernando Arellano, Paco Perez, Björn Frantzén, Peter Hagen-Wiest, Sat Bains, Tanja Grandits, Michael Kempf, Jacob Jan Boerma und Österreichs Vier-Hauben-Koch Simon Taxacher.

Der Finaltag des fünftägigen Gourmet-Events der Extraklasse in der Schweiz ist traditionell der Höhepunkt. Tickets gibt es keine mehr. Innerhalb von 24 Stunden war die Veranstaltung am Sonntag ausverkauft. Die von Heiko Nieder geladenen Gastköche werden an Live-Cooking-Stationen in der Gallery und den Gallery Lounges des Dolder Grand den Gästen aus aller Welt ihre Kreationen kredenzen.

Gastköche – Patissier – Bartender

 

Heiko Nieder

THE RESTAURANT, THE DOLDER GRAND (2 MICHELIN-STERNE), ZÜRICH, SCHWEIZ

Chef Fine Dining Heiko Nieder (44) aus Deutschland absolvierte seine Ausbildung zum Koch im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg. Seine beruflichen Stationen führen über das Restaurant Le Canard in Hamburg, das Hotel zur Traube in Grevenbroich sowie das Restaurant Vau in Berlin. Fünf Jahre führte er das L’Orquivit in Bonn. Dort erhielt Nieder 2003 für seine kulinarischen Kreationen von GaultMillau den Titel «Entdeckung des Jahres». 2004 wurde er mit einem Stern von Guide Michelin ausgezeichnet und 2006 mit 17 Punkten von GaultMillau. Seit der Eröffnung ist er Chef Fine Dining im The Restaurant des Dolder Grand. Bereits im Eröffnungsjahr wurde das The Restaurant mit 17 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Im November 2010 erhielt es den zweiten Michelin-Stern, im Oktober 2012 den 18. Gault-Millau-Punkt, und Heiko Nieder wurde zum «Aufsteiger des Jahres» gekürt. 2015 wurde er «Bester deutscher Koch im Ausland 2015» von Gault Millau Deutschland und in diesem Jahr «Koch des Jahres 2017» im Hotelrating der SonntagsZeitung.

Jacob Jan Boerma

RESTAURANT DE LEEST (3 MICHELIN-STERNE), VAASEN, NIEDERLANDE

Jacob Jan Boerma begann seine Ausbildung in seinem Heimatland und arbeitete bald weltweit für zahlreiche berühmte Küchenchefs. Sein eigenes Restaurant De Leest eröffnete er 2002. Bereits sechs Monate nach der Eröffnung erkochte er sich seinen ersten Michelin-Stern. Der zweite Stern folgte 2007 und 2013 schließlich der dritte. 2010 kürte ihn Gault-Millau zum Koch des Jahres. Die Erfahrungen, die er in asiatischen und skandinavischen Ländern gesammelt hat, setzt Boerma in kosmopolitischen, kreativen Gerichten um. Neue Zutaten, Geschmackserlebnisse und Entdeckungen sind die Eckpfeiler seiner kulinarischen Philosophie, wobei er sich zu einer Vorliebe für Säure, Gewürze und Gemüse bekennt. Als Perfektionist resultiert sein fachmännisches Können in kulinarischen Kunstwerken höchster Güte. Das Wichtigste sind ihm die Zutaten, weswegen er wenn möglich lokale Bio-Produkte verwendet. Boerma glaubt fest daran, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Qualität der Zutaten zu finden ist – wobei er diese in unglaubliche Gaumenfreuden verwandelt.

Tanja Grandits

RESTAURANT STUCKI (2 MICHELIN-STERNE), BASEL, SCHWEIZ

Nach Abitur und Kochlehre in der Traube Tonbach in Baiersbronn, verließ Tanja Grandits die süddeutsche Heimat und sammelte in rund zwei Jahren im Claridge’s in London wertvolle Erfahrungen. Im „Château de Montcaud“ in Südfrankreich entwickelte sie immer mehr ihren eigenen Stil. 2001 zog Tanja Grandits von Südfrankreich zurück in die Schweiz und eröffnete ihr erstes Restaurant, das „Thurtal“. 2006 wurde sie von Gault Millau als „Köchin des Jahres“ mit 16 Punkten ausgezeichnet. Seit 2008 ist Tanja Grandits Chef des legendären „Stucki“ in Basel. Dort pflegt sie ihren unverwechselbaren Stil und inszeniert zielsicher mit Farben und Gewürzen ihre einmaligen Gerichte. Dafür wurde sie mit 2 Sternen im Guide Michelin belohnt. Sie erhielt 2013 die Auszeichnung „Koch des Jahres 2014“ und ist von Gault Millau mit 18 Punkten bewertet.

Björn Frantzén

FRANTZÉN (2 MICHELIN-STERNE), STOCKHOLM, SCHWEDEN

Von der Idee zur Weltspitze – in weniger als zwei Jahren hat Björn Frantzén sein Restaurant Frantzén aus dem Konzeptstadium in den Guide Michelin katapultiert und zwei Sterne eingeheimst. Er ist sowohl großer Neuerer als auch sein eigener schärfster Kritiker. Er hinterfragt ständig und ist stets auf der Suche nach Perfektion. Er zählt zu einer jungen Generation erfolgreicher Küchenchefs, die sich völlig ihrem Beruf verschrieben haben. Seine Reise begann mit einem Praktikum bei Chef Christer Lingström im Edsbacka Krog. Mit hoher Leidenschaft baute Björn Frantzén sein Können ständig weiter aus und ist entschlossen, einer der Weltbesten zu werden. Diese Leidenschaft ebnete den Weg zu zwei weiteren Spitzenrestaurants und schließlich zur Eröffnung seines eigenen Restaurants Frantzén in Stockholm. Nach nur zwei Jahren erhielt er zwei Michelin-Sterne für eine innovative Gastronomie, die mittlerweile sein Markenzeichen geworden ist.

Fernando Arellano

RESTAURANTE ZARANDA (2 MICHELIN-STERNE), MALLORCA, SPANIEN

Den Großteil seiner Erfahrung erwarb Fernando Pérez Arellano durch die Arbeit in den besten Restaurants Europas, unter anderem im Le Gavroche (London), im Ristorante Don Alfonso 1890 (Neapel), im Maison Pic (Valence) und im Can Fabes (Barcelona). 2005 eröffnete er ein bescheidenes kleines Restaurant in Madrid: Zaranda. Elf Monate nach der Eröffnung erhielt das Zaranda den ersten Michelin-Stern. Fünf Jahre später stellte sich das Zaranda einer neuen Herausforderung: dem Umzug nach Mallorca. Hier fand der Küchenchef das perfekte Ambiente zur Weiterentwicklung seiner Kreativität. In Castell Son Claret hat man die Wahl. Entweder entdeckt man Fernandos kulinarische Kreativität bei einem romantischen Luxusdinner im Zaranda. Oder man genießt die entspannte, familiäre Atmosphäre im Olivera, einem Schwesterrestaurant. Dort verwöhnt Fernando seine Gäste mit seiner original mediterranen Küche. Im November 2015 erhielt er seinen zweiten Michelin-Stern. Heute zählt das Zaranda zu einer Handvoll mallorquinischer Restaurants, die sich über zwei Michelin-Sterne freuen können.

Paco Pérez

RESTAURANT MIRAMAR (2 MICHELIN-STERNE), LLANÇÀ, SPANIEN

Paco Pérez ist einer der führenden Vertreter der modernen Küche des 21. Jahrhunderts. Während des Studiums arbeitete er in diversen Restaurants und schloss seine Ausbildung bei Michel Guèrard, dem Vater der Nouvelle Cuisine, ab. Nach seiner Rückkehr in die Heimat Katalonien heiratete er Montse Serra, deren Familie das Miramar gehörte – ein schlichtes Gasthaus in Strandnähe. Gemeinsam mit seiner Frau verwandelte er dieses Gasthaus in ein Mekka für Feinschmecker aus aller Welt. Seine Küche fußt auf Tradition und Respekt für die erlesenen Zutaten aus der Umgebung. Sie vermischt Avantgarde und Innovation und bietet zwei Glanzlichter: eine gewagte, grenzüberschreitende Karte, die unter kreativer Hochspannung steht, aber stets die Seele der Zutaten respektiert – und eine Karte mit traditionellen Gerichten, deren kleine „große“ technische Kniffe die lokale Küche im 21. Jahrhundert neu kreieren. Ein zeitgenössisches Avantgarderestaurant mit zwei Michelin-Sternen.

Sat Bains

RESTAURANT SAT BAINS WITH ROOMS (2 MICHELIN-STERNE), NOTTINGHAM, UK

Chef Sat Bains und seine Frau Amanda sind die Besitzer des Restaurant Sat Bains with Rooms in Nottingham. Fachkollegen und Restaurantkritiker aus der ganzen Welt schätzen Sats innovativen Stil in der Küche. Das Restaurant Sat Bains hat er 2002 eröffnet, im Jahr darauf erhielt er seinen ersten Michelin-Stern. In den vergangenen zehn Jahren erwarb das Restaurant den zweiten Michelin-Stern, die heiß begehrten fünf Rosetten des AA und 9 von 10 Punkten im Good Food Guide. Sat, der stolz in den englischen Midlands verwurzelt ist, besteht darauf, erstklassige lokale Ware in der Küche zu verwenden, und er setzt sich nach wie vor leidenschaftlich für junge Köche in der Ausbildung, aber auch für das ganze Metier ein. Als Botschafter zahlloser Initiativen für Lernende und für das Gastgewerbe pflegt er enge Partnerschaften mit mehreren Colleges und Universitäten in der Umgebung.

Michael Kempf

FACIL IM THE MANDALA HOTEL (2 MICHELIN-STERNE), BERLIN, DEUTSCHLAND

Der 1977 in Deutschland geborene Michael Kempf absolvierte seine Ausbildung im Romantikhotel Kleber Post in Bad Saulgau. Als Tournant, Entremetier und Saucier sammelte er dort seine ersten Erfahrungen. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung lernte er im 2-Sterne-Restaurant des Wald & Schlosshotels Friedrichsruhe die hohe Kunst der perfekten Fischzubereitung. Nach vielen Jahren in Baden-Württemberg zog es ihn in die Schweiz, in die renommierte Fischerzunft Schaffhausen. 2001 ging er als Saucier und Entremetier zurück nach Deutschland, ins Schlosshotel Lerbach zu 3-Sterne-Koch Dieter Müller. Dort verbrachte er 2 Jahre, bevor er ins Restaurant Facil im The Mandala Hotel in Berlin wechselte, wo er gleich im ersten Jahr, im Alter von nur 26 Jahren, seinen ersten Michelin-Stern erhielt. 2008 folgte die Auszeichnung «Aufsteiger des Jahres» von Gault-Millau und 2013 schließlich der zweite Michelin-Stern.

Andy Vorbusch

RESTAURANT SALTZ, THE DOLDER GRAND, ZÜRICH, SCHWEIZ

Der aus Hamburg stammende Andy Vorbusch ist dafür bekannt, noch nie gesehene Kreationen zu entwerfen, die der nationalen Patisserie neue Impulse verleihen. Seit Som­mer 2016 ist er als Chef Pastry im Dolder Grand tätig. Seine Lehrjahre absolvierte er in der Spit­zengastronomie, er arbeitete unter anderem bei den 3-Sterne-Ikonen Joachim Wissler im Restaurant Vendôme, bei Christian Bau und Helmut Thieltges. So hat sich der selbsternann­te «Puddingkoch» kontinuierlich und mehrfach ausgezeichnet bis an die Spitze der deutschen Pâtisserie gearbeitet. Zuletzt war er in Düssel­dorf mit der Pâtisserie & Kaffeerösterei Sööt selbständig. Andy Vorbusch ist ein Virtuose des Geschmacks und schafft es immer wieder, ei­nem Gast zum Ende eines langen Menüs noch einen kulinarischen Höhepunkt mit nach Hau­se zu geben.

Jennifer Le Nechet

CAFÉ MODERNE (WORLD CLASS WINNER 2016) PARIS, FRANKREICH

Jennifer Le Nechet arbeitet seit rund fünf Jahren als Bartender. Während ihrer Ausbildung hatte sie die Möglichkeit, für ein Jahr nach Spanien zu ziehen, wo sie eine völlig neue Kultur und einen anderen Lebensstil kennenlernte. Zurück in Paris, beschloss sie, im Gastgewerbe zu arbeiten, und fand eine Stelle in einer klassischen französischen Brasserie. Eigentlich sollte das nur eine Übergangslösung sein, aber sie entdeckte schnell, dass sie sich hinter dem Bartresen wohlfühlte. Später begann sie im Café Moderne, und Besitzer Mido führte sie in eine ganz neue Welt der Cocktailtechniken ein. Ihr Job hinter dem Bartresen des Café Moderne wurde mehr und mehr zur Inspiration für Jennifer Le Nechet, und so nahm sie 2016 am ersten Cocktailwettbewerb ihres Lebens teil. Am Diageo World Class Wettbewerb verblüffte sie die Juroren mit einer spektakulären Auswahl beschwingter Drinks und errang beim Jahresfinale 2016 als weltbester Bartender den Gesamtsieg.

www.theepicure.ch
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2017-08-04T13:40:34+00:00

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